
Vertrauen statt Kontrolle – wie du wieder mehr bei dir ankommst
Kennst du das Gefühl, dass du eigentlich längst weißt, was du möchtest – und trotzdem immer wieder darüber nachdenkst?
Was ist richtig?
Was ist angemessen?
Was denken die anderen?
Was, wenn es anders kommt als geplant?
Was, wenn ich eine falsche Entscheidung treffe?
Wir versuchen, Antworten zu finden. Wir analysieren, planen, wägen ab und holen uns Meinungen von außen.
Und manchmal merken wir dabei gar nicht, dass wir uns selbst immer weniger hören.
Dabei tragen wir so vieles bereits in uns.
Vielleicht ist die Frage gar nicht: Was soll ich tun?
In meinen letzten Podcastfolgen ging es genau um diese Fragen:
Ist das überhaupt ein Thema für mich?
Wann ist etwas noch angemessen – und wann darf ich genauer hinschauen?
Und wie komme ich wieder mehr in Kontakt mit meiner eigenen Intuition?
Denn bevor wir etwas verändern können, dürfen wir überhaupt erst einmal wahrnehmen, was da ist.
Und dafür brauchen wir etwas, das in unserem Alltag oft viel zu kurz kommt:
Ruhe.
Nicht noch eine Meinung.
Nicht noch einen Ratgeber.
Nicht noch eine Analyse.
Sondern einen Moment, in dem wir tatsächlich einmal still werden und uns selbst zuhören.
Wir wissen oft mehr, als wir glauben
Ich erlebe es immer wieder – bei mir selbst genauso wie in meiner Arbeit mit anderen Menschen:
Wir suchen die Antwort im Außen, obwohl wir innerlich längst eine Ahnung haben.
Wir spüren, dass uns etwas guttut.
Wir spüren, dass etwas nicht mehr passt.
Wir merken, dass wir eigentlich eine Grenze setzen möchten.
Oder dass wir einen bestimmten Schritt schon lange gehen wollen.
Aber dann kommen die Gedanken.
Was, wenn …?
Und plötzlich wird aus einem inneren Wissen eine endlose Gedankenschleife.
Wir versuchen, alle Möglichkeiten vorherzusehen. Wir möchten sicher sein, bevor wir uns bewegen.
Nur: Diese Sicherheit gibt es meistens nicht.
Kontrolle gibt uns Sicherheit – aber nicht unbedingt Ruhe
Kontrolle fühlt sich zunächst einmal gut an.
Wenn ich alles plane, alle Möglichkeiten bedenke und möglichst viele Dinge im Griff habe, dann kann eigentlich nichts schiefgehen.
Oder?
Leider funktioniert das Leben nicht so.
Wir können nicht kontrollieren, was andere Menschen über uns denken.
Wir können nicht kontrollieren, wie sich andere uns gegenüber verhalten.
Wir können nicht kontrollieren, ob eine Situation genauso verläuft, wie wir es uns vorgestellt haben.
Wir können nicht kontrollieren, was morgen passiert.
Und genau da beginnt für mich Vertrauen.
Nicht als blindes „Es wird schon alles gut gehen“.
Sondern als Vertrauen in mich selbst:
Ich werde einen Weg finden.
Vielleicht wird es nicht der Weg sein, den ich heute geplant habe.
Vielleicht werde ich mich ärgern.
Vielleicht werde ich traurig sein.
Vielleicht muss ich meine Meinung ändern oder eine neue Entscheidung treffen.
Aber ich darf darauf vertrauen, dass ich mit dem umgehen kann, was kommt.
Vertrauen bedeutet nicht, nichts mehr zu tun
Das ist mir wichtig.
Vertrauen bedeutet nicht, sich zurückzulehnen und das eigene Leben einfach geschehen zu lassen.
Im Gegenteil.
Vertrauen kann bedeuten, wieder Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Zu spüren:
Was brauche ich?
Was möchte ich?
Was fühlt sich für mich stimmig an?
Was ist jetzt mein nächster Schritt?
Und dann diesen Schritt zu gehen – ohne schon wissen zu müssen, was danach kommt.
Vielleicht ist genau das die Verbindung zwischen Intuition und Vertrauen.
Wenn wir ständig versuchen, alles zu kontrollieren, wird es in uns laut.
Wenn wir zur Ruhe kommen, können wir wieder hören, was eigentlich schon da ist.
Du musst nicht alle Antworten kennen
Vielleicht darfst du dir deshalb einmal erlauben, nicht alles zu wissen.
Du musst heute nicht wissen, wie sich eine Situation in drei Monaten entwickeln wird.
Du musst nicht wissen, wie andere Menschen reagieren werden.
Du musst nicht alle Eventualitäten durchdenken.
Du darfst dich fragen:
Was weiß ich jetzt?
Und vielleicht ist die Antwort überraschend klar.
Vielleicht weißt du, was du möchtest.
Vielleicht weißt du, was du nicht mehr möchtest.
Vielleicht weißt du nur, was der nächste kleine Schritt ist.
Das reicht.
Denn manchmal brauchen wir nicht die Antwort für den ganzen Weg.
Wir brauchen nur genug Vertrauen für den nächsten Schritt.
Ein kleiner Impuls für dich
Wenn du merkst, dass du gerade wieder sehr viel kontrollieren, planen oder durchdenken möchtest, halte einen Moment inne.
Atme.
Und frage dich:
Was davon liegt tatsächlich in meiner Hand?
Und dann:
Was darf ich loslassen?
Und schließlich:
Kann ich darauf vertrauen, dass ich einen Weg finde, mit dem umzugehen, was außerhalb meiner Kontrolle liegt?
Vielleicht kommt sofort eine Antwort.
Vielleicht auch nicht.
Beides ist vollkommen in Ordnung.
Es geht nicht darum, etwas erzwingen zu müssen.
Es geht darum, wieder mit dir selbst in Kontakt zu kommen.
Vertrauen statt Kontrolle – mein Klopf-Impuls für dich
Genau darum geht es auch in meiner neuen Podcastfolge „Vertrauen statt Kontrolle“.
Darin nehme ich dich mit in einen kurzen Klopf-Impuls, mit dem du Anspannung und das Bedürfnis nach Kontrolle loslassen und wieder mehr Vertrauen in dich und deinen eigenen Weg entwickeln kannst.
Vielleicht ist dieser kleine Impuls genau das, was du heute brauchst, um für ein paar Minuten aus dem Denken herauszukommen und wieder bei dir anzukommen.
Wenn du tiefer gehen möchtest
Manchmal reicht ein kleiner Impuls.
Und manchmal merken wir: Da ist ein Thema, das ich mir gerne genauer anschauen möchte.
Dann kann es unglaublich hilfreich sein, nicht noch mehr darüber nachzudenken, sondern sich begleiten zu lassen.
In einer 1:1-Begleitung können wir ganz individuell schauen, was dich gerade beschäftigt, wo du festhängst und was dir helfen kann, wieder mehr Klarheit und Vertrauen in dich selbst zu entwickeln.
Oder du möchtest dein Thema lieber in Verbindung mit anderen Frauen anschauen?
Dann ist meine Gruppenbalance vielleicht genau das Richtige für dich. Du bringst dein persönliches Thema mit – und wir schauen gemeinsam, was sich zeigen und verändern darf.
Denn letztendlich geht es für mich immer wieder um dasselbe:
Weg vom Funktionieren.
Weg vom ständigen Kontrollieren.
Und wieder hin zu dir.
Zu deinem Gefühl.
Zu deiner Intuition.
Zu deiner eigenen Wahrheit.
Du musst nicht alles wissen.
Du musst nicht alles kontrollieren.
Du darfst dir selbst wieder zuhören.
Und darauf vertrauen, dass du deinen Weg findest.
Alles Liebe
Eva